SKANDINAVIEN – HERBSTREISE 2022

27. September bis 21. November 2022

Unser nächstes Ziel war Hammerfest. Auf der bereits bekannten Route über die E 69 ging es zunächst zurück bis Smørfjord, von dort weiter auf der E 6 bis Skaidi und schließlich über die 94 bis Hammerfest. Es regnete die ganze Zeit, was unsere Begeisterung für diese Strecke ziemlich dämpfte. Einziger Lichtblick waren die Rentiere, die wir immer wieder am Straßenrand sahen. Erst waren es nur einzelne, aber dann wurden es immer mehr. Auf einem Hügel weideten mehrere hundert Tiere, wir trauten unseren Augen kaum. Hinter Skaidi weideten die Rentiere auch in den Vorgärten der Häuser und am Ufer des Fjords oder liefen gemütlich über die Straße und ließen sich nur durch lautest und anhaltendes Hupen dazu bewegen, die Straße frei zu machen. Später lasen wir auf einem Plakat am Wegesrand, dass die Region um Hammerfest ein Rentierzuchtgebiet ist, da wurde uns klar, warum gerade dort so viele zu sehen waren.

Am Ortseingang von Hammerfest empfing uns das Wappentier der Stadt: ein großer Eisbär. Wir durchquerten die Stadt und fuhren weiter bis Forsøl zu einem freien Stellplatz, den wir bei park4night gefunden hatten – nichts besonders Tolles, aber für eine Nacht sollte es reichen. Abends regnete es immer wieder und es war auch sehr windig, aber wir haben glücklicherweise trotzdem dort ganz gut geschlafen.

Am nächsten Morgen regnete es nicht mehr, auch der Wind war eingeschlafen, es war jedoch mit gerade einmal 3 °C ziemlich kalt geworden. Wir fuhren zurück nach Hammerfest und suchten uns auf dem dortigen Campingplatz einen Platz. Wir wollten uns am Vormittag die Stadt ansehen und am Nachmittag mal wieder an unserem Reisebericht schreiben. Bevor wir uns auf den Weg machten riefen wir Dagmars Schwester Marita an, die an diesem Tag Geburtstag hatte. Wir erreichten sie bei ihrer Tochter Lina und so gab es, besonders zu Dagmars Freude, bei dem Video-Anruf auch ein Wiedersehen mit der kleinen Paula.

Auf dem Weg zum Zentrum von Hammerfest sahen wir ein Schiff der Hurtigruten in den Hafen einfahren. Als wir den Hafen erreichten, brachen die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs gerade ebenfalls zu einem Stadtrundgang auf. Dem entsprechend voll war es dann auch in der Stadt. Besonders am Struve Meridianbogen mussten wir lange warten bis wir freie Sicht auf das Denkmal hatten.

Wir schauten uns dann das Freilichtmuseum an und schlenderten durch die Einkaufsstraße von Hammerfest bevor es dann zurück zum Campingplatz ging. Nachmittags fing es dann wieder leicht zu regnen an, aber für uns stand ja sowieso Büroarbeit auf dem Programm, daher machte uns der Regen nicht so viel aus.

Am nächsten Morgen war der Himmel bedeckt und mit 7 °C  war es wieder etwas wärmer. Wir füllten noch unseren Wassertank auf, die Möglichkeit Grauwasser zu entsorgen gab es dort leider nicht. Da die Rezeption des Campingplatzen während der ganzen Zeit unseres Aufenthaltes unbesetzt war und wir somit keine Möglichkeit gehabt hatten, die Stellplatzgebühr zu entrichten, setzten wir ein kurzes Anschreiben auf und legten es in den Briefkasten, um unsere Zahlungsbereitschaft zu bekunden. Mal sehen, was daraus wird.

Wir fuhren zurück auf der 94 bis Skaidi, wo sich wieder einige Rentiere in den Vorgärten und am Straßenrand aufhielten. Hinter Skaidi ging es dann weiter auf der E 6 Richtung Alta. Dort sollte es eine Gasfüllstation geben.

Die Fahrt auf der E 6 erinnerte uns an Südamerika: schnurgerade Straße, rechts und links neben der Straße Zäune und dahinter Weideland, keine Pampa, eher Tundra, aber wir waren ja auch nicht in Südamerika, sondern in Norwegen. Die Gasfüllstation in Alta war temporär geschlossen, deshalb fuhren wir weiter auf der E 6 nach Storslett, wo es auch Autogas geben sollte. Diese Station existierte jedoch nicht mehr, so blieb uns erst einmal nichts anderes übrig, als uns einen Platz für die Nacht zu suchen. Wir blieben in Rotsund auf dem Parkplatz am Fähranleger. Der Fährbetrieb wurde um 20 Uhr eingestellt und der Verkehr auf der Straße ließ auch nach. Wir haben dort gut geschlafen.

Als wir am folgenden Tag aufstanden zeigte unser Außenthermometer eine Temperatur von 1,9 °C. Die Nachbarautos auf dem Parkplatz waren bereift, auf den Bergen hatte es nochmal geschneit. Die Bewölkung war aufgerissen und die langsam aufgehende Sonne färbte die schneebedeckten Berggipfel und teilweise auch die Wolken zartrosa – ein herrlicher Anblick. Wir verließen unseren Stellplatz recht früh, unser Tagesziel war die auf dem reinen Landweg ca. 215 km entfernte Stadt Tromsø. Wir fuhren weiter auf der E 6, zunächst ging es noch ein Stück weiter am Rotsund entlang, dann führte die Straße an der Ostseite des Lyngenfjords entlang. In Olderdalen wollten wir ursprünglich die Fähre nach Lyngseidet nehmen, um so ca. 100 Fahrkilometer einzusparen, aber als wir am Fähranleger ankamen, hatte die Fähre gerade abgelegt. Da nächste Fähre erst 1 ½ Stunden später zu erwarten war, setzten wir unsere Fahrt auf der E 6 dann doch fort. Die Fahrt am Lyngenfjord und später am Storfjord entlang gefiel uns sehr gut. Die Sonne schien und brachte die schneebedeckten Berggipfel besonders gut zur Geltung. In Nordkjosbotn verließen wir die E 6 und fuhren auf der E 8 weiter nach Tromsø, wo wir uns für zwei Nächte auf dem Campingplatz „Tromsø, Lodge & Camping AS“ einquartierten. Der Campingplatz war gut parzelliert, ebene waagerechte Stellflächen und daneben ein Stück Kunstrasen in gleicher Größe, so dass ein Abstand von 5 m zum Nachbarn gewährleistet war. Nachdem wir uns dort eingerichtet hatten, liefen wir über die 1,8 km lange Brücke über den Tromsøsund zur Altstadt und dort durch die Einkaufszone vorbei an der Kirche bis zum Polaria, einem Erlebnis- und Informationszentrum mit Ausstellungen, die sich schwerpunktmäßig mit Polarforschung befassen und dann an der Wasserfront zurück bis zur Brücke und von da aus zurück zum Campingplatz. Abends begann es dann wieder leicht zu regnen.

Am nächsten Morgen war es bedeckt bei 5 °C und es regnete immer noch. Wir nutzten den Vormittag und frühen Nachmittag, um weiter an unserem Reisebericht zu schreiben. Irgendwann hörte es dann auf zu regnen und die Sonne kam heraus. Gegen 16 Uhr machten wir auf zur Seilbahn Fjellheisen, mit der man auf den Storsteinen, dem Hausberg von Tromsø, fahren kann. Von dort aus wollten wir uns den Sonnenuntergang und die dann beleuchtete Stadt ansehen. Die Fahrt mit der Seilbahn war kurz: 5 min für 420 Höhenmeter und dafür mit 29 € pro Person recht teuer, aber es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Der durch die untergehende Sonne gefärbte Himmel und die erleuchtete Stadt waren einfach herrlich anzusehen.

Auf dem Weg zurück zum Campingplatz war der Boden stellenweise leicht vereist. Die Wettervorhersage an der Rezeption des Campingplatzes sagte für den nächsten Tag Regen und für den übernächsten Schnee voraus. Deshalb wollten wir nicht länger bleiben. Ehe wir gegen 23:30 Uhr zu Bett gingen, konnten wir noch kurzzeitig Polarlichter beobachten, zwar nicht besonders spektakulär, aber immerhin.

Am nächsten Morgen regnete es in Strömen. Wir verließen den Campingplatz gegen 10 Uhr und fuhren zunächst zur Gas-Tankstelle in Tromsø, die nur freitags und montags geöffnet ist. An diesem Montag war sie jedoch „temporarily out of service“ -Pech gehabt. Unser nächstes Fernziel waren die Lofoten, aber nun fuhren wir erst einmal über die E 8 und E6 nach Bardufoss, denn dort sollte es die nächste LPG-Tankstelle geben. Diesmal hatten wir Glück, an der Automatenstation dort konnte Wolfgang unsere Gastankflaschen problemlos auffüllen und wir unsere Fahrt in Richtung Lofoten fortsetzen, allerdings alles bei nahezu ständigem Regen. Kurz vor Narvik bogen wir dann auf die E 10 ab. Eigentlich wäre Narvik auch noch ein schönes Ziel gewesen, mit einem Hausberg wie in Tromsø, aber bei Regen zog es uns dort nicht hin. Stattdessen steuerten wir einen freien Stellplatz am Olotfjord bei Evenes an, den wir mit Hilfe der park4night-App ausfindig gemacht hatten. Es stand schon ein Wohnmobil aus Finnland dort und wir stellten uns dazu. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und wir konnten wider Erwarten noch einen schönen Sonnenuntergang beobachten.

Der folgende Tag begann bei 5,8 °C ohne Regen, aber der Himmel war bedeckt. Laut Flugwettervorhersage für Evenes lag die Wolkenuntergrenze bei 300 m. Wir verließen den Stellplatz um 10:15 Uhr in Richtung Harstad auf Hinøya. Die Strecke sollte landschaftlich schöner sein als der E 10 direkt nach Svolvær. Ab Harstad folgten wir dann der 850 bis Revsenes, um dort mit der Fähre nach Flesnes überzusetzen. Landschaftlich war es wirklich sehr schön, aber bei Sonnenschein wäre es bestimmt noch schöner gewesen. Ab Flesnes folgten wir zunächst der 850 und dann der 85, um in Gullesfjordbotn wieder auf die E 10 in Richtung Lofoten abzubiegen. Wir fuhren weiter in Richtung Austavågøya und passierten dabei wieder einige Tunnel, von denen der längste 6,4 km lang war. Am Raftsund erreichten wir mit der Überfahrt über die Raftsundbrücke, die bei ihrem Bau die längste Spannbetonbrücke der Welt gewesen war, die Lofoten. Wir übernachteten auf einem freien Stellplatz bei Fiskebøl. Zunächst waren wir die einzige dort, aber später gesellten sich noch zwei weitere Wohnmobile dazu. Am Abend war es windig und regnete immer wieder.

Am nächsten Morgen war der Himmel immer noch bedeckt, die Wolken lagen fast am Boden auf. Es regnete immer wieder leicht bei relativ milden 7 °C. Wir fuhren an der Küste entlang über Sanden und Delp zunächst bis Laukvik. Trotz des nicht gerade optimalen Wetters gefiel uns die Fahrt sehr gut. Wir waren überrascht, dass es dort so weiße Sandstrände gibt, wie man sie sonst hauptsächlich von der Karibik her kennt. Es wehte ein starker westlicher Wind und auf dem Meer waren immer weiße Schaumkronen sichtbar und wenn das Wasser die Küste erreichte, schäumte es richtig auf. In Laukvik schauten wir uns den Wohnmobilstellplatz an. Eigentlich ein recht schöner Platz, auf dem es Wasser, Strom und auch die Möglichkeit bestand, Wäsche zu waschen. Da es noch recht früh war und das Wetter nicht gerade zu ausgedehnten Spaziergängen einlud, beschlossen wir weiterzufahren. Bei Vestpollen erreichten wir wieder die E 10 und fuhren auf dieser bis Svolvær, um dort unsere Lebensmittelvorräte für die nächsten Tage zu ergänzen. Nachdem das erledigt war, fuhren wir weiter auf der E 10 bis zum Abzweig der 816 nach Henningsvær. Nach einer Rundfahrt durch das hübsche Fischerdörfchen ging es zurück bis zum Parkplatz neben der Henningsværbrücke, um dort zu übernachten.

Nach dem Frühstück fuhren wir zurück zur E 10 und darauf in Richtung Leknes. Bei Sundklakk überquerten wir die 18 km lange Meerenge Gimsøystraumen zwischen den Inseln Vestervågøy und Vågan über die 1980 eröffnete Brücke. Die Gimsøystraumen-brücke ist 840 Meter lang, ihre größte Spannweite beträgt 148 Meter und die höchste Durchfahrtshöhe 30 Meter. Nach einigen Kilometern auf der E 10 verließen wir diese und bogen auf die 815 ab. Wir wollten direkt am Wasser entlang bis Stamsund, einem wichtigen Fischereihafen der Lofoten, fahren und von dort aus über Steine nach Leknes. Das schien uns interessanter als auf der E 10 und das war auch so. Obwohl es häufig regnete und die Wolken sehr tief hingen, gab es immer wieder schöne Fotomotive. In Leknes fuhren wir wieder auf die E 10 und darauf ein Stück zurück in Richtung Svolvær. Bei Hauckland und Uttakleiv sollte es traumhafte Stände geben. Wir wollten zwar nicht baden, aber ansehen wollten wir uns diese schon. Es sollen die schönsten Strände von Norwegen sein. So weiße Strände mit türkisblauem Wasser hatten wir tatsächlich nicht erwartet. Wir sahen uns den Wohnmobilstellplatz von Uttakleiv an, aber machten gleich wieder kehrt, denn es gab dort nur schräge Stellplätze auf vom Regen durchweichten Grasflächen. Da standen wir auf dem Parkplatz am Haucklandstrand besser.

Der Wind war über Nacht eingeschlafen und es regnete auch nicht mehr. Wir haben gut geschlafen. Morgens war es bei 6°C noch bewölkt, aber ab 9:00 Uhr kam die Sonne durch. Nach dem Frühstück gingen wir zum Strand und liefen dann noch auf dem Wanderweg, auf dem man den Berg „Veggen“ umrunden kann, bis zur vorgelagerten Insel Tåa, um einige Fotos zu machen. Für den Rückweg zum Wohnmobil waren wir viel zu dick angezogen, denn in der Sonne war es richtig warm geworden.

 Anschließend fuhren wir zurück nach Leknes, um an der Tankstelle Circle K unseren Trinkwassertank aufzufüllen. Dann ging es weiter auf der E 10 in Richtung Å am Ende der E 10. Kurz hinter Leknes war es dann wieder vorbei mit der Sonne, es begann zu regnen und die Wolken hingen ziemlich tief. In Flakstadt legten wir einen kurzen Stopp ein, um die 1780 erbaute rote Holzkirche zu fotografieren. Trotz des Regens und der tiefhängenden Wolken fanden wir die Landschaft auf der Fahrt nach Å ziemlich beeindruckend. In Å machten wir einen Spaziergang durch den Ort, aber leider war dort in der Nachsaison alles geschlossen. Wir fuhren zurück nach Reine, wo laut park4night ein schöner Stellplatz sein sollte. Der Platz gefiel uns gut, aber als wir die Parkgebühr mit der EasyPay-App bezahlen wollten, waren wir dann doch verblüfft: Als Parkgebühr für 14 Stunden ohne Strom wurden 660 Norwegische Kronen, das waren etwa 63 Euro. Das war uns dann doch zu viel. Wir verließen den Platz und fuhren zu einem nahegelegenen Parkplatz an der E 10, auf dem wir schon vorher ein Wohnmobil gesehen. Mittlerweile stand auch ein LKW dort und im Laufe des Abends kamen noch drei weitere Fahrzeuge dazu.

Am nächsten Morgen war es sehr bedeckt und regnete. Den Horizont konnten wir kaum erkennen. Nach dem Frühstück machten wir uns dann wieder auf in Richtung Leknes. Ursprünglich wollten wir mit der Fähre von Moskenes nach Bodø fahren, aber bei solch unsichtigem Wetter überlegten wir es uns anders. Die Fahrt bei mehr oder weniger ständigem Regen zurück auf der E 10 war zwar auch nicht besonders schön, aber bestimmt angenehmer als die viereinhalbstündige Fährpassage bei unsichtigem Wetter und Seegang. Die Berggipfel, die wir am Vortag wegen der Wolken nicht gesehen haben, waren nun mit Schnee bedeckt. Wegen des nahezu ständigen Regens blieb die Kamera bei dieser Fahrt die meiste Zeit in der Fototasche. Zwischen zeitlich erwischten uns auch erste Schneeschauer. Wir fuhren bis Kabelvåg zum „Kabelvåg Feriehus og Camping“, einem Stellplatz, an dem es laut park4night Strom, Wasser und die Möglichkeit Wäsche zu waschen gab.  Der Platz war gut parzelliert und es waren außer einigen Dauercampern keine weiteren Gäste dort.  Es war recht windig und gelegentlich schneite und hagelte es. Immerhin haben wir unsere Wäsche waschen und trocknen können. Da zu dieser Jahreszeit bereits viele Campingplätze geschlossen waren, war es sehr ungewiss, wann die nächste Möglichkeit zum Wäschewaschen geben würde.

Während der Nacht fielen immer wieder Windböen ein, ansonsten war es ruhig auf diesem Campingplatz. Am Morgen war der Himmel bei 3 °C bedeckt. Für uns war Bürotag angesagt. Im Laufe des Tages wechselten sich Sonne, Schnee und Hagel immer wieder ab, die Temperatur stieg nicht über 4 °C an.

In der Nacht schneite es dann kräftiger, so dass die umliegenden Berge am nächsten Morgen bis in tiefere Lagen mit etwas Schnee bedeckt waren. Nach dem Frühstück füllten wir noch unseren Trinkwasserbehälter auf und entleerten den Grauwasser, dann fuhren wir zum Einkaufen nach Svolvær. Die Fahrt dorthin war sehr schön, leicht schneebedeckte Berge, die Gipfel nicht von tiefliegenden Wolken verhangen und die Sonne kam etwas durch. Der Parkplatz am Einkaufszentrum in Solvær war spiegelglatt, Salz wurde dort nicht gestreut. Die Autos fuhren allerdings mit Spikes-Reifen, auch Busse und LKW. Wir verließen Solvær auf der leicht verschneiten E 10 bei Sonnenschein in Richtung Raftsundbrücke, um auf dieser die Lofoten wieder zu verlassen. Direkt hinter der Brücke bogen wir in eine Stichstraße, die am Raftsund entlang gen Süden verlief, um dort Seeadler zu beobachten. Laut park4night-App sollte es dort einige nette Stellplätze geben. Die an der Straße liegenden Stellplätze sagten uns nicht zu und als dann auch bei einem Ausweichmanöver das Bremsen nicht mehr so klappte wie erwartet (die Straße war eisig), beschlossen wir umzudrehen und auf einem ausgewiesenen Stellplatz bei Raften am Raftsund zu übernachten. Der Platz war wegen Ende der Saison bereits geschlossen, man konnte aber trotzdem dort stehen bleiben. Am Abend kam der Besitzer zur Kontrolle und schloss uns das Servicegebäude mit dem Bezahlautomat auf, wo wir unseren Obulus entrichten konnten. Die Nacht war sternenklar, so dass wir sogar die Milchstraße sehen konnten, nur die Polarlichter taten uns nicht den Gefallen.

Am folgenden Morgen war es bei nur 2 °C bei leicht bewölkt. Während der Nacht hatte es noch einmal leicht geschneit, so dass die Berge nun bis in unterste Lagen mit Schnee bedeckt waren. Am Wohnmobil hatte sich am Kamin der Gasheizung und der Toilettenentlüftung durch austretenden Wasserdampf Eis gebildet. Bei Sonnenaufgang waren die Bergspitzen auf der anderen Seite des Raftsundes sehr schön beleuchtet. Nachdem wir den Stellplatz verlassen hatten und an der Raftsundbrücke wieder die E 10 erreicht hatten, ging es darauf weiter bis nach Lødingen. Von dort aus wollten wir die Fähre nach Bogenes auf dem Festland nehmen. Die Fahrt auf der E 10 von der Raftsundbrücke bis zum Abzweig nach Lødingen war sehr schön. Die Sonne schien und es waren nur wenige Wolken am Himmel. Nur wenn wir direkt gegen die tiefstehende Sonne fuhren und die Straße durch das Schmelzwasser wie ein Spiegel wirkte, war es auch mit Sonnenbrille äußerst unangenehm.

In Lødingen hatten wir Glück, denn als wir am Hafen ankamen war gerade eine Fähre angekommen und wir konnten uns gleich in die kurze Warteschlange einreihen. Da wir uns bei FerryPass angemeldet hatten, war die Bezahlung einfach: Es wurde nur das Kennzeichen gescannt und das wars. Die Rechnung kam später. Die einstündige Überfahrt war, abgesehen von der tiefen Temperatur, sehr angenehm. Die Berge rund um den Vestfjord waren mit Schnee bedeck. Wir kamen uns vor wie auf einer Fahrt in den Skiurlaub.

Von Bogenes fuhren wir dann weiter auf der E 6 in Richtung Süden. Da es schon nach Mittag war, hatten wir die tiefstehende Sonne oft genau von vorne. Das war, wie schon erwähnt, nicht sehr angenehm. Noch unangenehmer war allerdings, dass die Fahrbahn stellenweise mit einer dicken Eisschicht bedeckt war und wir unsere Spikes zu Hause vergessen hatten (Scherz).

Wir übernachteten auf einem ehemaligen Fähranleger am Leirfjord neben der E 6 kurz hinter dem Kannflågtunnel.Der Himmel zog sich immer mehr zu und die Hoffnung, endlich noch einmal Nordlichter zu sehen, schwand. Auch die Delfine, die dort zu sehen sein sollten, tauchten während unseres Aufenthalts dort nicht auf.

Am nächsten Morgen war es bei 7 °C bedeckt und die Bergspitzen waren wolkenverhüllt. Unser nächstes Ziel war der Ort Fauske, wo wir dort unsere Gastanks auffüllen wollten. Die Fahrt war durchwachsen: schöne Landschaft, aber immer das Wechselspiel von Regen und wolkenverhangenen Bergen, bei Sonnenschein und blauem Himmel wäre es bestimmt schöner gewesen. Am Sørfolda sahen wir einige Seeadler, die in der Nähe von Ringwaden zur Lachszucht auf Beute lauerten. Als wir zum Fotografieren dort anhielten, folgen sie leider davon.

In Fauske bekamen wir Gas, tankten Diesel nach und konnten an der Tankstelle auch unseren Wassertank wieder auffüllen.

Für die Nacht hatten wir uns einen freien Stellplatz nahe der 17 hinter Saltstraumen ausgesucht. Da es seit Fauske nicht mehr geregnet hat, war die Fahrt sehr angenehm. Auf der Saltstraumenbrücke konnte Wolfgang auf der Fahrerseite die riesigen Strudel durch das auflaufende Wasser gut beobachten, halten konnten wir auf der Brücke nicht. Wir ließen uns durch unser Navi zu dem Stellplatz führen, brachen dann aber ab, als wir vor einem zugewucherten Feldweg standen. Auf MapsMe fand Wolfgang noch eine alternative Route, die uns auf einer durchgehend geteerten Straße bis zu diesem Stellplatz führte. Dieser sagte uns jedoch nicht zu und wir fuhren zu dem Parkplatz Valnesfossen, der ebenfalls bei park4night genannt war. Der Platz war zwar direkt neben der Straße und etwas uneben, wir blieben trotzdem dort und haben gut geschlafen.

Morgens war es bei 2 °C leicht bewölkt und windstill. Am Stellplatz konnte Wolfgang noch einen Seeadler beobachten, der in der Luft kreiste. Nach dem Frühstück fuhren wir nochmal zurück zur Saltstraumenbrücke. Da die Strudel nicht so stark wie am Vortag waren, stiegen wir nicht aus und fuhren direkt weiter nach Forøya. Auf der Fahrt dorthin kreuzten zwei Elche die Fahrbahn, waren aber wieder im Wald verschwunden, als wir auf ihrer Höhe waren.

In Forøya hatten wir Glück und konnten uns direkt in die Warteschlange zur Fähre einreihen und mit der nächsten innerhalb von 20 Minuten nach Ågskardet übersetzen. Von dort aus ging es weiter auf der 17 nach Jetvika, von wo aus wir mit der Fähre nach Kilboghamn übersetzten mussten. Bei dieser Fahrt (ca. 1 Stunde) durften wir nicht im Fahrzeug bleiben und mussten uns in den Salon begeben. Während der Fährfahrt zog es sich immer mehr zu und schließlich fing es auch wieder an zu regnen. Das Monument am Polarkreis, auf das der Kapitän per Lautsprecherdurchsage hinwies, fotografierten wir wegen des Regens nicht. Wir verließen die Fähre um 16:30 Uhr. Wegen des Regens war es schon dunkler als normalerweise um diese Zeit. Am Parkplatz vom Fähranleger stand ein Schild „No Camping“ und wir entschieden uns, zum Wohnmobilstellplatz „Kvina småbåthavn“ zu fahren. Dort sollte es zumindest Strom geben. Der Platz war im Aufbau und wir waren die einzigen Gäste. Bezahlt werden musste im Lebensmittelladen nebenan. Da der Wind immer mehr auffrischte, drehte Wolfgang das Auto so, dass wir den Wind von vorne hatten. Es regnete nahezu ununterbrochen. Wind und Regen hielten den ganzen Abend und auch die ganze Nacht an. Wir hatten eine unruhige Nacht.

Auch am nächsten Morgen regnete es bei 8 °C immer wieder. Unser nächstes Fernziel war Trondheim. Nach dem Frühstück verließen wir den Stellplatz und fuhren auf der Fv439 zur Fv17 und folgten dieser weiter gen Süden. Keine besonders schöne Fahrt: Die Wolken hingen oft so tief, dass wir kaum in die Ferne sehen konnten. In Nesna nahmen wir die Fähre nach Levang. Von dort ging es weiter auf der FV17 bis Tjøtta und dann auf der Fähre bis Forvik. Als wir die Fähre gegen 16 Uhr verließen, war es durch den verhangenen Himmel schon recht dunkel und wir mussten uns einen Stellplatz suchen. Wir fuhren zum Wohnmobilstellplatz „Steinmo“ etwa 10 km südlich von Forvik.  Das Tor war geöffen und wir hielten an der Info-Tafel. Der Obulus von 150 NOK pro Nacht sollte in einem Umschlag aus Fach eins in den Briefkasten geworfen werden und die zugehörige Quittung ins Auto gelegt werden. Fach eins war leer und deshalb beschlossen wir, uns einen Platz zu suchen und auf den Besitzer zu warten, der laut park4night um 22 Uhr kommen sollte, um dann den Betrag auch per Karte bezahlen zu können. Gegen 20 Uhr sahen wir dann Licht in dem zum Stellplatz gehörigen Gebäude und machte sich auf den Weg dorthin, um zu bezahlen. Der Besitzer meinte, die Saison sei vorbei und wir könnten umsonst dort stehen, Wasser nehmen, Abwasser loswerden und der Müllcontainer sei auch offen. Wolfgang bedankte sich und kam zurück zum Mobil. Der Wind kam von hinten, aber es regnete immer wieder, dennoch hatten wir eine relativ ruhige Nacht und auf Nordlichter brauchten wir auch hier wieder nicht zu warten.

Am folgenden Morgen war der Himmel bei 7 °C wieder bedeckt und es regnete bei recht kräftig blasendem Wind. Wir füllten noch unseren Wassertank auf und fuhren dann nach Anddalsvågen, um dort auf die Fähre nach Horn auf Sømna zu fahren. Wir durften als erste auf die Fähre, aber das wurde für uns zum Verhängnis. Da Wind und Seegang immer noch sehr heftig war, bekamen wir über das Bugvisier der Fähre mehrfach Salzwasser auf unser Auto, nicht nur von vorne, sondern auch aufs Dach. Deshalb waren wir froh, dass es nach dem Verlassen der Fähre in Horn wieder regnete. So bekamen wir zumindest einen Teil des Salzes wieder vom Fahrzeug. Wir verließen Sømna in Vennesund, wo wir nach eineinhalb Stunden Wartezeit auf die Fähre nach Holm fuhren. Bei dieser Überfahrt mussten wir das Fahrzeug verlassen und gönnten uns deshalb im Salon frisch zubereitete Waffeln – lecker! Die Überfahrt war kürzer als angekündigt und wir verließen in Holm die Fähre, um auf der 17 weiter zur E6 zu kommen, auf der wir ursprünglich weiter nach Trondheim fahren wollten. Da es aber doch schon relativ spät geworden war, steuerten wir letztendlich einen freien Stellplatz bei Grong etwas abseits der E6 an. Der Platz war brauchbar. Es standen zwar Baumrodungsmaschinen dort, aber da es Samstag war und am Sonntag wahrscheinlich nicht gearbeitet wird, blieben wir dort. Abends regnete es immer wieder und gelegentlich blies auch der Wind recht heftig. Nachts klarte der Himmel auf, aber Nordlichter waren wieder nicht zu sehen.

Am Sonntagmorgen war der Himmel bei 3 °C nahezu wieder bedeckt, die Wolken hingen erfreulicherweise nicht mehr so tief wie an den Tagen zuvor. Wir verließen den Platz recht früh und fuhren auf der E 6 in Richtung Trondheim. Es nieselte immer wieder und gelegentlich war es auch recht nebelig. Erst bei Steinkjer kam langsam die Sonne durch, obwohl die Wettervorhersage für dieses Gebiet ganztägigen Sonnenschein angekündigt hatte.

Wir kamen kurz nach Mittag in Trondheim an und wollten uns zu einem Parkplatz begeben, der am Sonntag kostenlos sein sollte. Wegen Bauarbeiten waren einige Straßen gesperrt und plötzlich wir vor einer Brücke mit nur 3,20 m Durchfahrtshöhe. Das war zu niedrig für uns, also musste ein Alternativweg her. Schließlich kamen wir am besagten Parkstreifen an. Wir gingen von dort aus zunächst zum Nidarosdom (Nidaros ist der frühere Name von Trondheim) und danach in die Altstadt, alles nett anzusehen, besonders auch die auf Pfählen stehenden Häuser entlang der Nidelva. Durch den neueren Teil der Innenstadt spazierten wir dann zurück zum MEXI. Wir hätten dort auf dem Parkstreifen bis Montag 8:00 Uhr kostenlos stehen bleiben können, aber zum Übernachten schien uns dieser Platz nicht geeignet. Stattdessen steuerten wir einen Platz in der Nähe der Fjellseter Kapelle auf einem Hügel östlich von Trondheim an, von wo aus man einen schönen Ausblick über die Stadt haben sollte. Wir fanden den Platz, und auch die Lücke in den Bäumen und hatten unsere Aussicht auf die Stadt, nicht besonders eindrucksvoll, aber immerhin.

Als wir am Montagmorgen aufwachten, war der Himmel bei 7 °C bedeckt und ab 9:00 Uhr begann es dann wieder leicht zu regnen. Wir fuhren zunächst zur Festung Kristiansten, einer im 17. Jahrhundert erbauten Festung zum Schutz der Stadt auf einem Hügel östlich von Trondheim. Von der aus sollte man einen schönen Überblick über die Stadt haben. Dem war dann auch so, aber leider war es wieder der Himmel wieder bedeckt, mit Sonne hätte es viel mehr Spaß gemacht.

Unser nächstes Ziel auf dem Weg Richtung Bergen war Molde. Wir verließen Trondheim auf der E 6 und bogen dann bei Klett auf die E 39 ab, der wir bis Molde folgten. Das Wetter war wieder recht wechselhaft. Auf der Strecke passierten wir, wie schon zuvor, viele Tunnel und konnten sehen, wie weitere Tunnel in den Berg getrieben wurden. Der Stellplatz in Molde, ein Wanderparkplatz in der Nähe eines Wohngebietes war zwar nicht besonders schön, aber die Alternativen waren von den park4night-Kommentaren her auch nicht besser. Deshalb blieben wir dort.

Die Nacht war ruhig, kein Wind und nur gelegentlich etwas Regen. Morgens war der Himmel bei 7 °C teilweise bewölkt. Nach dem Frühstück ging es zunächst zur Entsorgungsstation in Molde, wo Abwasser abgelassen, aber auch Trinkwasser gebunkert werden konnte und das kostenlos.

Unser nächstes Ziel war Hellesylt am Sunnylvsfjord, von wo aus wir am nächsten Tag mit der Fähre durch den Geirangerfjord nach Geiranger fahren wollten. Wir verließen Molde auf der E 39 wie wir gekommen waren, um dann kurz hinter Molde auf die 64 in Richtung Åndalsnes abzubiegen. Die Fahrt ging zunächst durch einen Tunnel unter dem Fanesfjord hindurch auf die Insel Bolsøya und von dort auf der Bolsøy Brücke wieder übers Wasser und dann weiter auf der 64 zum Fährterminal in Sølsneset. Mit einer Fähre fuhren wir dann nach Åfarnes und von dort aus am Rødvenenfjord entlang zum Isfjord. Als wir an der Nordseite des Isfjordes den auf der gegenüberliegenden Seite des Fjordes liegenden Ort Åndalsnes passierten, wehte ein sehr heftiger Wind überall Schaumkronen.

Nachdem wir in Åndalsnes erreicht hatten, schauten wir uns dort etwas um und folgten dann der 63, dem Geiranger Troll-Vegen/Trollstigen. Wir hatten Glück, es regnete gerade nicht. Das Besucherzentrum hatte geschlossen, Ende der Saison, aber die Aussichtsplattformen, die alle sehr gut in die Landschaft eingefügt waren, waren alle frei zugänglich. Mit Sonne wäre es noch besser gewesen, aber der Blick auf die Passstraße war schon toll. Es erinnerte uns etwas an Südamerika, eine Straße zwischen hohen Bergen, wobei jedoch die Berge hier jedoch nur ca. 1000 m hoch waren.

Am Fährkai von Liabygda fuhren wir auf die Fähre nach Stranda, von wo wir dann unser Ziel Hellesylt über die 60 erreichten. Der Campingplatz in Hellesylt war wegen Saisonende bereits geschlossen, die Zufahrt jedoch offen. Wolfgang rief eine Telefonnummer an die an der Rezeption aushing für den Fall, dass diese geschlossen war. Er erreichte den Besitzer des Campingplatzes in Oslo. Er sagte, wir sollten uns einen Platz aussuchen und wünschte uns eine gute Nacht. Wir fühlten uns auf dem Platz gut aufgehoben und hatten sogar Strom.

Am nächsten Morgen war der Himmel bei 10°C wieder bedeckt und es regnete leicht. Wir fuhren früh zum Fähranlegen, um von dort mit der ersten Fähre nach Geiranger zu fahren. Zu unserer Überraschung waren wir das einzige Fahrzeug auf der Fähre und auch den Fjord hatte wir für uns alleine – kein anderes Schiff weit und breit. Als wir vom Sunnlvsfjord in den Geirangerfjord einbogen, hatte es aufgehört zu regnen, Wolken rissen auf und die Sonne kam durch. Durch den Regen der letzten Tage waren die Wasserfälle gut gefüllt und toll anzusehen.

In Geiranger verließen wir die Fähre und folgten der 63 Bis Grotli, um von dort auf der 258 zum Strynevatnet, einem See in Nähe von Oppstryn, zu fahren. Die 258 war jedoch wegen des nahenden Winters schon gesperrt. Wir kehrten um und fuhren auf der 63 zum Oppljostunnel und von dort auf der 15 bis Stryn und schließlich auf der E 39 bis Skei. Dort blieben wir auf Stellplatz „Jølster Panorama“, einem gut ausgestatteten Platz, auf dem wir mal wieder die Möglichkeit hatten, unsere Wäsche zu waschen und auch zu trocknen.

Auch am nächsten Morgen war der Himmel bei 10 °C wieder wolkenverhangen und es war sehr windig. Unser nächstes Ziel war Bergen. Wir fuhren über die E 39 bis Moskog und bogen dort auf die 613 ab, denn diese Strecke sollte landschaftlich schöner sein als der direkte Weg nach Bergen. Die Landschaft war wirklich sehr beeindruckend und wäre bei blauem Himmel wahrscheinlich noch viel schöner gewesen. In Tjugum fuhren wir wieder auf eine Fähre, die uns mit Zwischenstopp in Hella nach Vangsnes brachte. Von dort ging es weiter auf der 13 zu einem Stellplatz hinter Voss am Gulfjordungen. Zu unserer Freude funktionierte dort unsere Fernsehanlage seit Schweden erstmals wieder.

Obwohl der Stellplatz nahe an der 13 lag, schliefen wie dort gut. Bei Regen und tiefhängenden Wolken ging es dann auf dem direkten Weg nach Bergen. Mit Hilfe von park4night fanden wir einen Innenstadtnahen Parkplatz und machten uns dann mit Regenschirmen bewaffnet bei anhaltendem Regen zu einem Stadtbummel auf. So richtige Begeisterung wollte dabei nicht aufkommen. Gegen 15 Uhr verließen wir Bergen und fuhren zu einem Stellplatz an der Marina von Osøyro.

Auch am nächsten Morgen regnete es bei 9 °C wieder. Wir verließen den Stellplatz, entsorgten das Grauwasser und ergänzten unsere Lebensmittelvorräte bei Rema. Danach ging es auf der 552 und dann auf dem Hegglandsdalsvegen bis zur 49. Der 49 folgten wir bis Norheimsund. Von dort aus fuhren wir am Hardangerfjord entlang bis Granvin. Dort bogen wir dann auf die Richtung Odda ab. Zunächst ging es durch den 7510 langen Vallavik-Tunnel. Das besondere an diesem Tunnel war, dass es darin 2 Kreisverkehre gab. Vom Tunnel aus fuhren wir direkt auf die Hardanger-Brücke und dann weiter am Sørfjord, einem Nebenarm des Hardangerfjordes, entlang bis Odda. Die am Sørfjord sagten uns all nicht zu, deshalb steuerten wir den Wohnmobilstellplatz in Odda an, mit 300 NOK für 24 Stunden überteuert, aber weitersuchen war auch keine Option.

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